Materialien

Naturbewusstsein fördern

Bildungsmaterialien

Hier findet sich eine vielfältige Sammlung an praxisorientierten Materialien, die Naturpark-Bildungseinrichtungen bei der Umsetzung von Projekten zur Sensibilisierung für die Themen Naturbewusstsein und Biodiversität unterstützen. Diese praxisnahen Angebote helfen dabei, Kindern und Jugendlichen die Besonderheiten der Naturparke erlebbar zu machen.

Ideen und Tipps

Unsere „Ideen und Tipps“ bieten Anleitungen und Hilfestellungen für Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen zu verschiedenen Schwerpunktthemen. Diese bereichern den Kindergarten- bzw. Schulalltag mit spannenden Informationen und unterstützen Bildungseinrichtungen dabei, ein Bewusstsein für die Biodiversität zu schaffen.

Nachfolgend finden sich alle Ausgaben zum Herunterladen.

Alle „Ideen und Tipps“

Ideen und Tipps-2025

Landschaften voller HaZweiO

Diese Ausgabe enthält Ideen und Tipps, um den Lebensraum Wasser und die vielfältigen Anpassungen der Tiere und Pflanzen kennenzulernen.

Unsere Ideen und Tipps 2025 (PDF-Download: 6,7 MB) enthalten Anleitungen für die Beobachtung und Erforschung des Wassers als Ressource und als Lebensraum.

Ideen und Tipps-2024

Landschaften voller Superheld*innen

Die Anregungen in dieser Ausgabe unterstützen naturverbundene Superheld*innen darin, die Vorgänge in der Natur gezielt zu beobachten und Veränderungen zu entdecken.

In unseren Ideen und Tipps 2024 (PDF-Download: 7 MB) finden sich Anleitungen für die Beobachtung und Erforschung unterschiedlicher Kleinlebensräume.

Ideen und Tipps-2023

Landschaften voller Superhelden

Diese Ausgabe enthält spannende Informationen zu den Superhelden unter den Insekten sowie zu wertvollen Insektenlebensräumen.

Unsere Ideen und Tipps 2023 (PDF-Download: 3,8 MB) stellen verschiedene Superkräfte der Insekten vor und bieten Anleitungen für die Gestaltung verschiedener Kleinflächen, die als wertvolle Lebensräume für Insekten geschaffen werden können.

Ideen und Tipps-2022

Landschaften voller Klimafüchse

Diese Ausgabe enthält Anregungen, um das Anpassungstalent unserer Naturpark-Bewohner*innen zu erkunden und selbst in die Rolle dieser Klimafüchse zu schlüpfen.

In den Ideen und Tipps 2022 (PDF-Download: 6,6 MB) finden sich u.a. Anleitungen für Aktivitäten sowie Unterlagen für Pädagog:innen und Lehrer:innen, die freundlicherweise vom Klimabündnis Österreich zur Verfügung gestellt wurden.

Ideen und Tipps.2021

Landschaften voller Baukünstler

Diese Ausgabe enthält Anregungen, um den meisterlichen Baukünsten der Insekten auf die Spur zu kommen.

Unsere Ideen und Tipps 2021 (PDF-Download: 2,7 MB) bieten Anleitungen für kreative, spielerische und forschende Aktivitäten rund um die Baukunst von Insekten.

Ideen-und-Tipps-2020

Landschaften voller Lebenskünstler

Diese Ausgabe dreht sich um die Insektenvielfalt und ihre Bedeutung für die Naturparke.

Unsere Ideen und Tipps 2020 (PDF-Download: 8,6 MB) bieten Anregungen für Aktivitäten, um Kinder und Jugendliche für die vielfältigen und unverzichtbaren Leistungen von Insekten zu sensibilisieren.

Ideen und Tipps-2019

Landschaften voller Tonkünstler

Die Töne, die die Natur erzeugt, erscheinen uns alltäglich und selbstverständlich sind aber im Detail betrachtet wahre Wunder.

In unseren Ideen und Tipps 2019 (PDF-Download: 2,9 MB) finden sich praktische Tipps, um die Geräusche und Kommunikation in der Naturparklebewelt sowie ihre dahintersteckenden Strategien kennenzulernen.

Ideen und Tipps-2018

Landschaften voller Verwandlungskünstler

In dieser Ausgabe geht es um die Veränderungen von Gestalt und Form der Naturparklebewelt.

Die Ideen und Tipps 2018 (PDF-Download: 5,3 MB) enthalten einen Fundus an Beispielen, der den Blick für die Wahrnehmung der Verwandlungskünstler, die uns umgeben, schärft sowie Ideen und Anregungen für Projekte und Aktionen.

Insekten

Insekten sind die erfolgreichste Tiergruppe des Planeten; es gibt sie seit 480 Millionen Jahren und sie leisten seither einen wesentlichen Beitrag für das Funktionieren des Naturhaushalts. Jede einzelne der über 40.000 Insektenarten in Österreich spielt eine wichtige Rolle für intakte Ökosysteme. Doch Insekten sind zunehmend gefährdet und benötigen unsere Aufmerksamkeit. Hier finden sich Materialien, um Kindern und Jugendliche für die Bedeutung von Insekten zu sensibilisieren.

Nahaufnahme einer Ameise
Rote Waldameise I Foto: Antrey-stock.adobe.com

Praxismaterialien zu Insekten

Die folgenden Praxismaterialien sind als Anregung und Hilfestellung für Aktivitäten an Schulen und Kindergärten gedacht. Sie befassen sich mit der Bedeutung von Insekten und finden sich zum Teil auch in unseren „Ideen und Tipps“.

Schmetterlingsspirale_terezqua-stock.adobe

Schmetterlingsspirale anlegen

Alter: Kindergarten, Volksschule, Mittelschule

Bildungsziele: Mit bunten Blumen ein Paradies für Schmetterlinge und deren Raupe schaffen. Naturbeobachtungen vor der Schultüre und Erkennen von jahreszeitlichen Abläufen in der Natur.

Gruppengröße: Kleingruppe

Material: siehe Praxismaterial unten 

Hintergrund: Bevor wir einen Schmetterling als Falter bewundern können, durchlebt er verschiedene Entwicklungsstadien. Aus winzigen Eiern schlüpfen Raupen, sie durchleben mehrere Raupenstadien. Raupen ernähren sich häufig von ganz bestimmten Pflanzen und müssen vor allem eines machen: fressen. So werden sie immer größer und müssen sich mehrmals häuten. Nach dem letzten Raupenstadium verpuppt sich die Raupe in einem Kokon – und darin findet ihre unglaubliche Verwandlung zu einem Falter mit Fühlern und vier Flügeln statt. Diesen Entwicklungsweg nennt man in der Fachsprache Metamorphose. Als Puppe bezeichnet man übrigens die Insektenlarve, die sich in der Ruhestellung befindet und sich verwandelt, Kokon wird das Gespinst um die Puppe herum genannt.

Ablauf: Eine Schmetterlingsspirale wird ähnlich wie eine Kräuterspirale angelegt. Es werden bestimmte Blumen und Stauden gepfanzt, die einerseits als Futterpflanzen für die Raupen und andererseits als Saugpflanzen für die erwachsenen Falter dienen – perfekt also zum Beobachten von Schmetterlingen. Die gärtnerische Pflege beschränkt sich auf das Abräumen verwelkter Pflanzen. Aber selbst dabei sollten solche mit hohlem Stängel oder mit Blattrosetten teilweise erhalten bleiben, darin können Kleintiere überwintern. Biologische Beobachtungen sind von Frühling bis in den Spätherbst möglich.

Ab Ende April kann das Leben bei der Schmetterlingsspirale beobachtet werden:

  • Welche Raupen und andere Insekten finden sich dort?
  • Welche Tiere leben im Boden?
  • Welche Schmetterlingsarten besuchen welche Pflanzen?

 

Das Praxismaterial „Schmetterlingsspirale“ (PDF-Download: 0,7 MB) enthält Informationen zur Anlage einer  Schmetterlingsspirale, zum Baukünstler Raupe sowie ein Beobachtungsblatt.

Eine ausführliche Beschreibung zur Anlage der Schmetterlingsspirale findet sich hier.

Kletterfigur „Mein Lieblingsinsekt“

Alter: Kindergarten, Volksschule, Mittelschule

Bildungsziele: Kreatives Gestalten; Formen, Farben und Muster von Insekten

Gruppengröße: Kleingruppe, Gesamtgruppe (Arbeit einzeln)

Material: Trägermaterial: Baumwollschnur, Karton, Trinkhalme, Klebstoff, Klebeband, Schere, Holzperlen, Holzstäbchen (z.B. Eisstiel) Verschiedene Gestaltungsmaterialien für das Insekt: z.B. Bunt-, Tonpapier, Farben zum Ausmalen (Buntstifte, Filzstifte, Ölkreiden und/oder Wasserfarben), Seidenpapier, Moosgummi etc.

Tipp: Im Vorfeld sollte erarbeitet werden, was alle Insekten gemeinsam haben – einen Körper, der aus drei Teilen besteht, nämlich Kopf, Brust und Hinterleib, sechs Beine sowie zwei bis vier Flügel, die aber auch fehlen können, und vorne am Kopf befinden sich Fühler und Mundwerkzeuge.

Ablauf: Zwei Kartonscheiben dienen als Träger für das Insekt. Auf eine der Scheiben werden zwei Trinkhalmstücke leicht schräg befestigt. Die zweite Kartonscheibe wird auf die Trinkhalme geklebt, so dass eine Doppelscheibe entsteht mit den Trinkhalmen in der Mitte. Durch jeden Trinkhalm wird jeweils eine Baumwollschnur (Länge ca. 60-70 cm) gefädelt. An das untere Ende jeder Schnur wird eine Holzperle geknotet. Die oberen Schnurenden werden am Holzstäbchen mit einer Schlaufe zum Aufhängen befestigt.

Die genaue Anleitung findet sich im Praxismaterial „Kletterfigur“ (PDF-Download: 1,8 MB)

Dunkelbrauner-Kugelspringer_Mark-stock.adobe.com

Bodentiere beobachten und bestimmen

Alter: Kindergarten, Volksschule, Mittelschule

Bildungsziele: Vielfalt der Bodenlebewesen kennenlernen, Lebensweise und Anpassungen von Bodentieren erforschen

Gruppengröße: Kleingruppe

Material: Licht und Wärmequelle: z. B. Steh- oder Schreibtischlampe (60 Watt Wärmelampe), Trichter, Auffangbehälter: z.B. leere Kaffeedose, grobmaschiges Küchensieb, Auffanggefäß aus Glas, Filterpapier

Ablauf: Im Vorfeld werden gemeinsam (z.B. bei einem Spaziergang) verschiedene Bodenproben im Garten, im Wald oder auf der Wiese entnommen. Vor allem frischer Kompost eignet sich hervorragend.

Die Bodentiere werden mit der „Berlese-Apparatur“ gefangen (der Versuchsaufbau hierzu und ein Arbeitsblatt können über den untenstehenden Download-Link heruntergeladen werden). Bei der Berlese-Apparatur wird die Bodenprobe der Wärmestrahlung einer Lampe ausgesetzt. Die Bodentiere fliehen vor dem Licht, der Wärme und der damit verbundenen Austrocknung in immer tiefere Schichten im Trichter – bis sie schließlich in die Dose fallen.

Je nach Altersklasse können die Bodentiere mit Becherlupe (Kindergarten, VS), Binokular (VS, MS) und/oder Mikroskop (MS) beobachtet und erforscht werden.

Praxismaterial „Bodentiere beobachten und bestimmen“ (PDF-Download: 0,8 MB)

Hier geht’s zu einem Bestimmungsschlüssel der häufigsten Bodentiere.

Räuber-und-Beute_Jürgen-Kottmann-stock.adobe.com

Räuber und Beute

Alter: Volksschule, Mittelschule

Bildungsziele: Rolle von Insekten als Beute und Räuber kennenlernen

Gruppengröße: Kleingruppe

Material: Vorlagen für Insekten-Kärtchen (PDF-Download: 0,5 MB)

Ablauf: Zu jedem Räuber (= Nützling) wird eine passende Beute (= Schädling) gesucht. Die Kärtchen werden aneinander gelegt. Mit der Start-Karte beginnen und alle Karten verwenden. Da sich viele Räuber von derselben Beute (z.B. von Blattläusen) ernähren, gibt es von manchen Beutetieren mehrere Kärtchen. Dadurch sind auch mehrere Lösungen (was die Reihenfolge der Karten betrifft) möglich.

Praxismaterial „Räuber und Beute“ (PDF-Download: 1,0 MB)

Die Welt der Blattläuse_Pixabay-Myriams-Fotos_webop

Die Welt der Blattläuse

Alter: Volksschule, Mittelschule

Bildungsziele: Jäger-Beute-Verständnis, geduldiges, aufmerksames Wahrnehmen

Gruppengröße: Kleingruppe, jede*r für sich

Material: Beobachtungsblatt (PDF-Download: 0,5 MB) Stift, Digitalkamera oder Smartphone (evtl. mit Pflanzenbestimmungs-App), evtl. Handlupe, Insekten-Bestimmungsbuch

Ablauf: Oft entdeckt man am Rand von gemähten Wiesen, an Weg- und Waldrändern Stängel oder Blätter von Kräutern und Sträuchern, wie den Holunder, die zahlreich von Blattläusen besiedelt sind.

Ein genaues Hinsehen lohnt sich! Zuerst versuchen wir zu entdecken, wer neben den Blattläusen noch auf der Pflanze zu fnden ist. In aller Regel wird man rasch Ameisen und in weiterer Folge Blattlausfresser fnden. Das sind Marienkäfer und ihre Larven, Schwebfliegenlarven, Florfliegenlarven, Blumenwanzen oder auch Ohrwürmer. 

Für ein paar Minuten beobachten wir das Treiben. Werden Blattläuse tatsächlich verteidigt? Was macht die Ameise? Wie viele Räuber entdecken wir? Sind Tiere da, die sich für Blattläuse überhaupt nicht interessieren? 

Fotografiere mit einer Digitalkamera oder deinem Smartphone Blattlauskolonien und alle mit auf der Pflanze lebenden Tiere.

Schreibe auf, wo du die Kolonien gefunden hast, welche Pflanze es ist, welche Tiere du beobachtest und was die Tiere machen.

Tipp: Es gibt verschiedene, kostenfreie Pflanzenbestimmungs-Apps, die schnell Ergebnisse liefern, um welche Pflanze es sich handelt.

Praxismaterial „Die Welt der Blattläuse“ (PDF-Download: 0,7 MB)

Köcherfliegenlarve_Rostislav-stock.adobe.com

Wasser-Safari

Alter: Volksschule, Mittelschule

Bildungsziele: Baukünste der Köcherfliegenlarven kennenlernen, Beobachten, Experimentieren und Forschen im Lebensraum Bach

Gruppengröße: Klein- oder Gesamtgruppe

Material: Wasserkescher (es gehen auch feine Plastik-Küchensiebe), Kübel, (Plastik-)Schüsseln, evtl. Terrarien-/Aquarienboxen, Lupen, Becherlupen, Nadel, Pinzette

Hintergrund: Die Larven der Köchefliege bauen mithilfe eines selbstgebildeten Klebers und kleinen Steinchen oder Pflanzenstückchen eine Wohnröhre – den sogenannten Köcher. So ist die Larve vor Räubern geschützt. Meistens ragen nur der Kopf und die Beinchen aus dem Köcher heraus. Köcherfliegenlarven leben am liebsten unter Steinen, in klaren und fließenden Gewässern.

Ablauf: Jedes Kind sucht einen Platz und beobachtet für sich das Geschehen im, am und um den Bach. Anschließend werden die Beobachtungen gemeinsam besprochen. Der:die Gruppenleiter:in zeigt den Kindern, wo man eine Köcherfliegenlarve findet und gibt fachliche Inputs dazu (Bauweise, Körperbau etc.). Nun bekommen die Kinder die Aufgabe, selbst Köcherfliegenlarven zu suchen.

Hinweis: Alle Tiere werden nach dem Beobachten, wieder frei gelassen! Das Wasser wird in den Gefäßen schnell warm und der Sauerstoff schwindet – während der Beobachtungsphase regelmäßig frisches Wasser dazu geben!

Im Praxismaterial „Wasser-Safari“ (PDF-Download: 0,3 MB) und Praxismaterial „Wasser-Safari am Tümpel “(PDF-Download: 0,3 MB) finden sich verschiedene Aufgaben für Beobachtungen am Bach und Tümpel.

Hirschkäferwiege_Matthias-Radwan-NABU

Hirchkäferwiege errichten

Alter: Volksschule, Mittelschule

Bildungsziele: Lebensweise, Gefährdung und Schutzmaßnahmen für den Hirschkäfer und andere Totholzbewohner kennenlernen und aktiv helfen; Beobachtungen zur Entwicklung von Kleintieren im Totholz; Bedeutung von Alt- und Totholz im Wald und einer naturnahen Waldbewirtschaftung.

Gruppengröße: Gesamtgruppe

Material: alte Eichenstämme und dicke Eichenäste (evtl. auch Eichenrindenstücke), Sägemehl, Eichen-Hackschnitzeln, Spaten, Schaufeln

Hintergrund: Der Hirschkäfer, aber auch viele andere Käfer, Fliegen, Wanzen, Pilze usw., brauchen für die Entwicklung oder als Nahrung morsche Eichen-Wurzelstöcke. Der erwachsene Käfer selbst trinkt am liebsten den Saft alter Eichen, den er mit seinen speziell ausgebildeten Mundwerkzeugen saugt. Leider wird es für den Hirschkäfer immer schwieriger alte Eichen und deren Wurzelstöcke zu finden. Durch den Bau einer Hirschkäferwiege kann dem majestätischen Käfer geholfen werden, eine passende Kinderstube für seine Larven zu finden. Verwendet man unterschiedliche Laubholz Baumarten, kann man mehrere Arten anlocken.

Ablauf für den Bau einer Hirschkäferwiege: Wichtig ist die richtige Wahl des Standortes: eine sonnige Stelle, idealerweise umgeben von Eichen. Konnte bereits ein Hirschkäfer in näherer Umgebung beobachtet werden (Umkreis von ca. 3 km), eignet sich die Stelle perfekt. Dort wird eine ca. 50 cm tiefe Grube ausgehoben. In diese werden die Eichenstämme und -äste senkrecht gestellt. Die Zwischenräume werden mit Sägemehl und Eichen-Hackschnitzeln, evtl. auch mit Eichen-Rindenstücken aufgefüllt.

Tipp: Die Hirschkäferwiege sollte über die Jahre hinweg immer wieder mit Sägemehl und Hackschnitzeln nachgefüllt werden. Fünf- bis acht Jahre werden die geschlüpften Larven in der Käferwiege verbringen, ehe sich daraus erwachsene Hirschkäfer entwickelt haben.

Eine bebilderte Anleitung für den Bau einer Hirschkäferwiege findet sich hier 

Hier geht’s zum Praxismaterial „Hirschkäferwiege“ mit Beobachtungsblatt (PDF-Download: 0,4 MB).

Lebensraum-Obstbaum_Franz-Kovacs

Lebensraum Obstbaum – Wer wohnt wo?

Alter: Volksschule, Mittelschule

Bildungsziele: Lebensraum Obstbaum: Bewohner und deren Bauwerke kennen lernen

Gruppengröße: Gesamtgruppe

Material: Arbeitsblatt „Lebensraum Obstbaum“, kleine Kärtchen, auf denen die Bewohner eines Obstbaumes abgebildet sind (beides im unten stehenden  Praxismaterial enthalten), Stifte, Klebeband oder Kleber, evtl. Forscherausrüstung: Lupe, Fernglas, etc.

Ort: Streuobstwiese

Ablauf: Gemeinsam werden die Stockwerke und Lebensräume eines Baumes besprochen. Jede Gruppe sucht sich einen Obstbaum aus und betrachtet diesen für einige Minuten: Welche Tiere leben auf, am oder im Baum? Welche tierischen Bauwerke befinden sich am Baum? Von wem stammen diese?

Nachdem die Beobachtungen ausgetauscht wurden, werden alle Bauwerke gemeinsam aufgesucht, wobei der:die Gruppenleiter:in den Kindern die Bauwerke gezielt zeigt und diese mit ihnen bespricht:

  • Wer könnte dieses Bauwerk gebaut haben?
  • Aus welchen Materialen besteht es?
  • Wie hat das jeweilige Tier sein Bauwerk gebaut?
  • Für was wird das Bauwerk genutzt? (Versteck, Nest, Winterquartier).
  • Wer könnte als Nachmieter in das Bauwerk einziehen? (Specht = Baumeister, Siebenschläfer, Fledermaus, Wiedehopf = Nachmieter).

Anschließend bekommt jede Gruppe ein Blatt Papier mit der Skizze eines Obstbaumes sowie kleine Kärtchen, auf denen die Bewohner eines Obstbaumes abgebildet sind – hier geht’s zum Praxismaterial „Lebensraum Obstbaum“ (PDF-Download: 1,2 MB). Die beobachteten Bauwerke sollen auf dem Arbeitsblatt eingezeichnet werden. Die tierischen Baukünstler oder ihre Nachmieter werden zu den Bauwerken dazu geklebt.

Wiesenhummel_c_Pixabay

Hummel-Fotosafari

Alter: Mittelschule

Bildungsziele: Artenvielfalt der Hummeln kennenlernen, genaues Wahrnehmen und Beobachten

Gruppengröße: Kleingruppe

Material: Digitalkamera oder Smartphone, Stifte, Beobachtungs- und Bestimmungsblätter (PDF-Download 1,0 MB), evtl. Lupe

Hintergrund: Viele Pflanzen, wie z.B. Wiesenklee, Eisenhut und Luzerne, werden kaum von der Honigbiene besucht und hauptsächlich von Hummeln bestäubt. Ebenso Nachtschattengewächse, zu denen die Tomaten gehören.

Ablauf: Ab März begeben sich die überwinterten Hummelköniginnen auf die Suche nach einem neuen Nestquartier. Bis zum Sommer wächst das Hummelvolk auf bis zu mehrere hundert Exemplare an. Hummelbeobachtungen gelingen also von März bis in den späten Herbst hinein.

Fotografiere mit deinem Smartphone oder einer Kamera verschiedene Hummelarten und schreibe auf, wo du die Hummeln gefunden hast. Danach probiere mithilfe des Bestimmungsschlüssels, der sich im untenstehenden PDF findet, die Hummeln auf den Fotos zu bestimmen.

Am besten eignen sich für die Fotosafari bunte Blumenwiesen, blütenreiche Waldränder und lichte Wälder. 

Tipp: Schau besonders genau bei den Blüten – notiere dir auch die Blütenfarbe, Hummeln haben ganz bestimmte Vorlieben. 

Praxismaterial „Hummel-Fotosafari“ (PDF-Download: 1,4 MB)

Poster „Auf die Fläche, fertig, los!"

Das Poster informiert über Kleinlebenräume und deren besonderen Nutzen für Insekten. Auf der Rückseite findet sich eine Darstellung der häufigsten Tiergruppen bei Tierbeobachtungen. Optimiert für Digitaldruck in DIN A1 (PDF-Download: 13,8 MB).

Materialien zur Bestimmung von Insekten

Karten_Insekten-in-Naturparken

Bestimmungskarten

Wissenswertes zu 20 Insektenarten, die eine große Bedeutung für die Biodiversität haben, findet sich auf Bestimmungskarten (PDF-Download: 14 MB), die im Unterricht oder bei Lehrausgängen eingesetzt werden können. Die Karten sind im Format DIN A4 angelegt und können ausgedruckt, auf DIN A5 geschnitten und evtl. laminiert werden.

Bestimmungskarten „Insekten & Co. in Naturparken“ (PDF-Download:  14 MB)

Poster_Insekten in Naturparken

Poster

Das passende Übersichtsposter zu den Bestimmungskarten in DIN A1 kann als Digitaldruck in der Originalgröße oder auch verkleinert ausgedruckt werden.

Poster „Insekten & Co. in Naturparken“ (PDF-Download: 5,3 MB)

Insektenfibel_Titel

Insektenfibel

Diese Insekten-Fibel zeigt die wunderbare Welt der Krabbeltiere und hilft dabei, einen besseren Überblick über die verschiedenen Insektenarten und ihre Verwandtschaftsverhältnisse zu erlangen.

Insektenfibel (PDF-Download: 10,4 MB)

Herausgeber: Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH, ARGE Naturparke. Konzept und Redaktion: Georg Derbuch. Zeichnungen: Dominic Sylvestre

Bestimmungsplane
Bestimmungsplane_Wassertiere

Outdoor-Plakate

Diese Outdoor-Plakate zu Insekten und Wassertieren wurden als Bestimmungsplanen für den Einsatz im Freiland konzipiert. Sie enthalten Beschreibungen von unterschiedlichen Tiergruppen und helfen dabei, die wichtigsten und häufigsten Tiergruppen selbständig nach Merkmalen einzuteilen.

 

Herausgeber: Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH, ARGE Naturparke. Konzept und Redaktion: Georg Derbuch.

Hier tut sich was!

Unsere Website wird gerade mit viel Liebe aufgebaut – bald gibt’s hier einige weitere Materialien zu entdecken.

Naturparke in Österreich
Ausflugstipps